REVUE ZUM TRIBUNAL

REVUE zum TRIBUNAL NSU-Komplex-Auflösen

Dienstag, 4. Juli 19 Uhr
Münchner Kammerspiele, Falckenbergstr. 2

Vier Tage lang ging das Tribunal ‚NSU-Komplex-auflösen‘ am Schauspiel Köln im Mai über die Bühne und brachte hunderte von Menschen zusammen, die sich für eine umfassende Aufarbeitung, Aufklärung und Auflösen des NSU-Komplexes und rassistischer Zustände in der Bundesrepublik einsetzen. Ausgehend von der Perspektive der Betroffenen des NSU-Komplexes wurden rassistische Routinen und Strukturen in einen größeren Zusammenhang der bundesrepublikanischen Geschichte gebracht.

An den Münchner Kammerspielen gibt nun eine kleine REVUE einen ersten Einblick in einige Formate, Erfahrungswerte und Wissenbestände, die auf dem Tribunal geteilt wurden. Dieser Abend will die Idee des Tribunals weitertragen, reflektieren und weiterhin dazu mobilisieren, gemeinsam für eine Gesellschaft ohne Rassismus einzustehen.

Die Revue ist der letzte Abend der Veranstaltungsreihe „Aynwanderunk – Nix Sürük #1-6“, die anlässlich des Tribunals von Oktober 2016 bis Juli 2017 an den Münchner Kammerspielen stattfand.

Mit Mitwirkenden des Tribunals NSU-Komplex- Auflösen

PROGRAMM (Änderungen vorbehalten)

// Einführung in das Tribunal „NSU-Komplex-auflösen“

// „Wir wollen keinen Dank, wir wollen Respekt verdammt nochmal!“
Die Geschichte der Arbeitsmigration und die Angriffe auf migrantische Lebenswelten

// Der Anschlag nach dem Anschlag — Behörden und Medien gegen die Opfer

// Starke Opferpositionen jenseits zugewiesener Statist*-innenrollen und die Bedeutung des Tribunals. Mit Ibrahim Arlsan (Gedenken Mölln 1992), Osman Taşköprü (Bruder von Süleyman Taşköprü), Ramanzam Cem Avcı (Sohn von Ramazan Avcı), Gavriil Voulgaridis angefragt (Bruder von Theodoros Boulgaridis) und weiteren Beteiligten des Tribunals

// Kleines Büffet für alle